Türkei – Ein verunglückter Toter bringt manchen Banken doppelten Nutzen

Immer, wenn in der Türkei eine Katastrophe passiert, wo viele Tote zu registrieren sind, schlägt für einige Banken die große Stunde. Sie meinen dann, auf Kosten der Toten Werbung machen zu müssen. So geschehen zuletzt in Soma und Ermenek.

Ein Bankdirektor tritt vor die Kameras und verkündet stolz : “Wir möchten unser unsere Solidarität mit den Familien der Verunglückten bekunden und streichen die Kreditschulden dieser”. Wie großartig, nicht wahr ? Denkste !

Zuerst sprechen die Banken von einer Stundung. Klar, denn noch weiß man nicht, wie das Ganze ausgehen wird. Wenn dann feststeht, dass die Verunglückten nicht mehr leben, werden die Schulden sofort gestrichen. Dabei weiß weltweit jeder Kreditnehmer, dass man Kredite nur in Verbindung einer Lebensversicherung bekommen kann.

Ein Toter ist diesen o.g. Banken doppelnützlich. Sofort sind deren Schulden auf Null gestellt (also muss man dem Geld dieser Mindestlohnempfänger oder wie im letzten Fall in Ermenek Menschen, die seit drei Monate kein Gehalt bekamen, hinterher laufen)  und Werbung kann man auf deren Kosten außerdem machen. Kostenlos !

Ich finde, diese Banken sollte man nicht belohnen sondern boykottieren.

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