Konya kommt groß raus

konyaDa ich immer die Nachrichten durchforste um die Interessantesten herauszupicken, merke ich immer mehr, wie stark Konya im Rennen ist. Viele ausländische Unternehmen positionieren sich in Konya. Laut IHK sind momentan 126 ausl. Unternehmen in Konya aktiv. 57 davon sind deutsche Unternehmen. Danach kommen russische, irakische, und syrische Unternehmen. Konya exportiert hauptsächlich Kessel, Maschinen und Agrarmaschinen.

Die Stadt liegt etwa 200 km südlich von Ankara in der Ebene von Konya (türkisch Konya Ovası) in etwa auf 1.200 m Meereshöhe, fast im geographischen Zentrum Anatoliens. Die Hochebene hat keinen Abfluss zum Meer, sondern nur lokale Flüsse, die in Binnenseen münden. Im Umkreis wird sie von einigen bis 2.300 m hohen Bergen überragt, der nördlichen Fortsetzung des Taurusgebirges.

Konya (2,1 Mio. Einwohner) ist flächenmäßig größte Stadt der Türkei, folglich nicht so beengt wie die sonstigen Metropolen im Land. Hier gibt es Stadtbaupläne, die dafür sorgen, dass die Stadt und die Infrastruktur gesund wachsen. Die Straßen sind sehr breit angelegt. Staus gibt es hier nur im direkten Stadtzentrum. Die Gewerbegebiete sind an den Hauptverkehrsadern angelegt.

Das Wahrzeichen der Stadt ist das Mausoleum von Mevlana Dschalal ad-Din Rumi, dem Begründer des Mevlevi-Ordens, heute ein Museum und Wallfahrtsort frommer Muslime und Anhänger des Sufismus. Daneben befinden sich in Konya bedeutende Baudenkmäler aus der Zeit der Seldschuken.

Mit der Schnellzugverbindung wurde die 10 Stunden Fahrtzeit mit dem PKW zwischen Ankara und Konya auf 1 Std. 50 Min. verkürzt.

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