Wenn eidesstattliche Versicherung, dann Unbedingt den türkischen Besitz mit angeben

ParagraphDa kenne ich aber viele, die jetzt erschrocken sein werden. Wer bis jetzt in Deutschland die eidesstattliche Versicherung leistete und türkischen Ursprungs war, antwortete auf die Frage : “Besitzen Sie Grund- und Boden, Eigentum, Schmuck, Wertsachen …. ?”  Zumeist mit ‘Nein’. In den meisten Fällen auch davon ausgehend, dass es hierbei nur um Deutschland handelt. Als Student war ich oft als Übersetzer dabei und ich kann mich nicht erinnern, dass der Gerichtsvollzieher die Frage so formulierte, dass es dabei auch um die Türkei handeln könnte.

Jetzt lese ich in der Hürriyet von heute, dass der Kölner RA Oguz Sarikaya davor warnt unwahre und unvollständige Angaben über den Besitz zu machen. Bei guter Recherche würde man leicht heraus bekommen, wer in der Türkei z.B. Immobilien und Grundstücke besitzt. Auch die längst Überschriebenen können man leicht feststellen. In diesem Fall muss man sogar mit einer Gefängnisstrafe von bis zu einem Jahr rechnen.

Ich spekuliere mal, dass dieses zu meinen Zeiten als Student und Übersetzer nicht so relevant war, ob jemand in der Türkei was besaß, zumal man kaum eine Handhabe hatte, daran zu gelangen. Hinzu kommt, dass früher nur wenige türkisch stämmige Rechtsanwälte da waren, wie das jetzt der Fall ist. So, wie die Rechtsanwälte wegen Urheberrechtsverletzungen (z.B. Facebook-Fotos) die Betreffenden anmahnen und manche RAe sogar ausschließlich nur davon leben, dürfte dieser Bereich des ‘türkischen Besitzes’ der in der Deutschland lebenden Mitbürger, eine interessante Einnahmequelle der türkisch stämmigen Rechtsanwälte sein.

Quelle 

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