Energieeffizienzprojekte in Industriebetrieben werden besonders gefördert

Das türkische Programm für Investitionsanreize wird angepasst, um Energieeffizienzprojekte in Industriebetrieben zu fördern. Die türkische Regierung, die damit rund 15 Mrd. TRY (rund 7 Mrd. US-Dollar) pro Jahr an Energiekosten in der Eisen- und Stahlindustrie, der petrochemischen Industrie und bei der Herstellung von Zement und Keramik einsparen möchte, hat eine neue Reihe von Anreizmaßnahmen vorgestellt, die das Energiesparen und die Wärmerückgewinnung bei bestehenden Herstellungsbetrieben fördern sollen.

Laut einer Ankündigung des türkischen Ministers für Energie und natürliche Ressourcen, Taner Yildiz, kann die Steigerung der Energieeffizienz zur Reduzierung der Importabhängigkeit bis zum Jahr 2023 zu Einsparungen von rund 65 Mrd. TRY (rund 30 Mrd. US-Dollar) führen.

„Mit der Entscheidung des Ministerkabinetts vom 9. Mai werden Energiesparinvestitionen, die den Energiekonsum pro Produktionseinheit in bestehenden Produktionsbetrieben mit einem jährlichen Konsum von mindestens 500 Tonnen Öläquivalente um mindestens 20 Prozent über mindestens 5 Jahre hinweg reduzieren, unabhängig vom Standort des Betriebs, durch Investitionsanreize des Regionalniveaus 5 gefördert,“ meinte Yildiz bei der Presseveranstaltung. „Der gleiche Anreiz wird bei Investitionen in Höhe von mindestens 50 Mio. TRY angewendet, die auf die Wärmerückgewinnung, auf verflüssigtes Erdgas (LNG) und die unterirdische Gasspeicherung abzielen,“ fügte der Minister hinzu.

Das türkische Programm für Investitionsanreize verfügt über mehrstufige Fördermechanismen, die Investitionen in Abhängigkeit ihres Typs, ihrer Größe und Region fördern. Die Türkei ist in diesem System in 6 Gebiete unterteilt, Region 1 bis 6, wobei Investitionsprojekte mit Standort in einer Region mit einer höheren Zahl am meisten profitieren.

 

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