Seit meinem 13. Lebensjahr bin ich Planer, Entwickler, Developer …

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Da wusste ich (rechts) noch nicht, dass es in 4-5 Jahren mit dem Beruf losgehen sollte 🙂

Ich habe bis heute keinerlei Fehltage. Nicht in der Schule damals und jetzt auch nicht. Das soll aber nicht heißen, dass ich nie gefehlt hätte. Wenn, dann aber richtig ! Als ich mit 13 Jahren zum 3.Male mit meinen Eltern und Brüdern in Deutschland ankam (davor als 1 und 5 jähriger) wurde ich beim Bildungsamt der Stadt Köln einem IQ Test unterzogen. Anhand dessen wollte man festlegen, welche Schule ich besuchen sollte. Eigentlich ein hoffnungsloses Unterfangen seitens der Behörde. Mein IQ auf der nach Oben offenen Skala betrug … 😉

Nur was man nicht wusste war, dass ich nur das Nötigste tat. Dennoch schickte man mich in das neusprachliche Gymnasium (Deutsch, Englisch, Französisch, Latein…) was dem Guten zu viel war und nicht gutgehen konnte. Also baute ich vor und erzählte allen in der Schule, dass meine Eltern mich auf eine andere Schule einschreiben lassen würden. Die Lehrer wussten also alle Bescheid. Nur meine Eltern wussten nichts davon. Am Tage X stieg ich vor den Augen meiner Mutter Morgens in den Bus ein. Stieg eine Haltestelle später aus und ging auf die Rennbahn Köln-Weidenpesch. Dort schaute ich zu, wie die Pferde trainierten. Anschließend begab ich mich, dicht an den Hauswänden entlang, in das Keller unseres Hauses, eigentlich ein Rumpelkammer. Dort hatte ich mir alles schön gemütlich eingerichtet. Ein Liegesofa, Fernseher usw. In der Schule verursachte mein Fehlen kein Verwunderung aus. Schließlich hatte ich ein Monat lang jedem gesagt, dass ich auf eine andere Schule wechseln würde. Wichtig war, dass ich Zuhause die Post abfing. Es hätte ja Post von der Schule kommen können. So lebte ich ein Monat lang, wie ein Rentner bzw. Gott in Frankreich. Die Sache flog auf als mein Vater mal in der Schule vorbeischaute und sich nach meinen schulischen Leistungen informieren wollte. Klar flogen die Fetzen aber irgendwie löste es in unserer Familie eine Bewunderung mir gegenüber aus, wie ich alles geplant und umgesetzt hatte. Danach ging es tatsächlich auf eine andere Schule. Noch heute entwickle, plane und setze ich Projekte für meine Auftraggeber um. Das liegt mir dermaßen im Blut, dass mir erst gestern durch die Posting einer Freundin, auf die ich geantwortet hatte auffiel, dass ich eigentlich seit meinem 13.Lebensjahr meinen Beruf ausübe.

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