Call-Center aus Deutschland gen Bosporus unterwegs

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Das ist ein Telefon (für die die es nicht wussten) 🙂

Der neue, im Koalitionsvertrag festgelegte Mindestlohn beträgt 8,50 Euro – ein Beschluss, von dem nicht unbedingt alle Arbeitnehmer profitieren. Für Arbeitgeberverbände steht fest: Der Mindestlohn bedroht auch Arbeitsplätze in Deutschland. Besonders hart könnte es die Call-Center und deren Managements treffen. Eine mögliche Lösung für diese Branche befindet sich am Bosporus.

Ein ernstzunehmendes Problem   Call-Center in der Türkei ermöglichen einen rentablen telefonischen Vertrieb. Ein Blick in die Call-Center-Branche offenbart, dass der Vertrieb einfacher Produkte mit geringen Verdienstspannen künftig unmöglich werden könnte. Oya Oezkent, Call-Center-Leiterin der defacto Istanbul in der Türkei, erklärt mit Blick auf Deutschland: “Es gibt Produkte, die sich bei 8,50 Euro Mindestlohn nicht mehr aktiv per Telefon verkaufen lassen. Dafür sind die Margen bei Produkten wie Handy-Versicherungen, Prepaid-Karten oder anderen preiswerten Leistungen einfach zu gering.” Und auch beim Service schlägt die Lohnsteigerung zu Buche. Einen Service für ein Produkt zu organisieren, das für beispielsweise knapp 30 Euro im Elektronikmarkt zu kaufen ist, ist bei solchen Stundenlöhnen kaum wirtschaftlich. “Jeder Call, dessen Bearbeitung in Deutschland drei bis vier Euro kostet, ist schlicht zu teuer”, erklärt Oezkent. 20.000 Arbeitsplätze weniger ZUM THEMA defacto Istanbul Call-Center-Management bei defacto Istanbul Die Konsequenzen aus diesem Umstand werden sich vor allem in zwei Entwicklungen widerspiegeln: Der Service für günstige Produkte in Deutschland wird immer schlechter werden und der Vertrieb von preiswerten Produkten wird vom Heimatmarkt aus kaum noch etwas einbringen. Daher könnte der Mindestlohn laut Oezkent rund 20.000 Arbeitnehmern bei Call-Centern in Deutschland den Job kosten.

Eine Lösung für dieses Problem könnte sein, das jeweilige Management in die Türkei zu übertragen. Ein erstklassiger Dienstleister in diesem Bereich ist defacto Istanbul. Das deutsch-türkische Unternehmen existiert seit zehn Jahren, wächst stetig und ist ein angesehener Arbeitgeber in der Türkei. Besonders attraktiv ist das Unternehmen für Menschen mit deutsch-türkischem Hintergrund, da defacto Istanbul eine Brücke zwischen beiden Kulturen schlägt. Verkaufsstark und preiswert: Call-Center-Management in der Türkei Für defacto Istanbul arbeiten rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zum größten Teil in Deutschland aufgewachsen sind und perfekt deutsch sprechen. Auch die Qualität ist geprägt von “deutschen Tugenden”: Das Management für Call-Center von defacto Istanbul basiert auf einem zertifizierten Qualitätsmanagement nach ISO 9001 und einer Informationssicherheit nach ISO 27001. Hinzu kommen die zwei maßgeblichen Vorteile des Standorts Istanbul: Das Team am Bosporus ist besonders stark im Verkauf und preiswert im Vergleich zum Hochlohnland Deutschland. Der Mindestlohn treibt defacto Istanbul nun neue Kunden zu, die nur eines suchen: ein Management mit geringeren Kosten bei einer gleichzeitig hohen Qualität.

Quelle

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