Stadt Rize verlangt Tee-Gesetze

caysimit66% des in der Türkei getrunkenen Tees kommt aus Rize. Man kann sagen, dass sich in dieser Stadt alles rund um den Tee dreht. Die Türkei ist mit über 200.000 Beschäftigten und über 300 Betrieben, die Tee produzieren 5. größte Produzent der Welt. Nur lebt man mit einer bitteren Realität, welches auch den Geschmack vom Tee bitter macht. Die Qualität sinkt. Die Böden können sich nicht erneuern und folglich ist die Ergiebigkeit ebenfalls am Boden. Die Produktionskosten und die mindere Qualität sind die Gründe, weshalb die Türkei nicht zu den Exportnationen für Tee zählt. Das ‘Tee Forschung & Entwicklung Projekt’ der Handelskammer und der Handelsbörse von Rize forderte jetzt den Staat auf, Tee-Gesetze zu erlassen und das Ganze so zu reglementieren, dass man konkurrenzfähig wird auf den Weltmärkten. Im Rahmen des o.g. Projektes, welches ca. in einem Jahr an den Start gehen wird, sollen Schwarz- Grün- und organische Tee Sektionen, Verpackungswerk und Laboratorien existieren.

Die Gesetze sollen nicht nur vorschreiben, sondern denen die diese Gesetze umsetzen finanzielle Anreize schaffen. So kann ein Wechsel zur Qualität, Ergiebigkeit und Konkurrenzfähigkeit auf den Weltmärkten erreicht werden.

Bei der Pressekonferenz der Handelskammer und der Handelsbörse von Rize wurde die Qualitätsverbesserung und in Folge dessen, die Steigerung der Chancen auf den Weltmärkten mehrmals unterstrichen. Ich denke, auch die Menschen im Lande würden lieber qualitativ hochwertigen Tee trinken. Wer weiß, evtl. finden die den Geschmack dann so toll, dass wiederum nichts mehr übrig bleibt für den Export. 😉

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