Ordu steht als Beispiel für viele andere türkische Städte

orduDer Vater war ein Marktverkäufer in Ordu, an der Schwarzmeerküste der Türkei. Damals kaufte der Vater Textilien in Istanbul ein und verkaufte an seinem Marktstand. 1991 verstarb der Vater und Engin Avci, der Sohn, ging selber in die Selbständigkeit. Er handelte mit Textilien aber in Istanbul. 2001 gründete er das Unternehmen Ego Tekstil. Heute produziert Ego Tekstil 700 verschiedene Produkte und in 10 Länder.  Eine Erfolgsgeschichte zwar aber eigentlich möchte ich auf einen anderen wunden Punkt hinweisen. Engin könnte in seiner Heimatstadt Ordu viel günstiger produzieren. Er expandiert und investiert. Aber nur in Istanbul. Auf die Frage, warum er nicht in seiner Heimatstadt investiert, kommt die Antwort gestochen scharf und eindeutig zugleich. Ordu hat keinen Handelshafen. Wie viele Städte der Türkei, die direkt am Meer sind.

Seine Kunden in der Ukraine bedient er z.B. von Istanbul aus in 4 Tagen. Von Ordu aus wäre das unmöglich. Würde dort ein Hafen existieren, würde er gerade aus Transportvorteilen heraus dort investieren. Der Staat muss die Grundlagen dafür schaffen, dass die meisten Städte der Türkei, die am Wasser sind, einen Handelshafen bekommen. So kommt der Export schneller weiter und es wachsen nicht nur die Städte wie Istanbul, Izmir, Antalya und Mersin weiter.

Auch braucht  Istanbul keinen zweiten Bosporus. Das Geld könnte man besser für Kanäle, die von Flussschiffen zu befahren wären und das Landesinnere somit besser erreichen könnten, investieren. Eigentli

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