Saudische ACWA möchte in der Provinz Konya Kohle fördern

acwapowerDas saudische Energieunternehmen ACWA Power International hat eine Absichtserklärung mit der türkischen Electricity Generation Company (EUAS) unterzeichnet, um Kohlereserven in der zentralanatolischen Provinz Konya zu fördern.

Die vorübergehende Vereinbarung umfasst die technischen Machbarkeitsstudien zum Abbau in den Karapinar Kohlfeldern, deren Reserven auf 1,8 Milliarden Tonnen Kohle geschätzt werden – nach Afsin-Elbistan in Südost-Anatolien das zweitgrößte Kohlefeld des Landes.

Die Kohleförderung und Stromerzeugung dank der Karapinar-Kohlefelder benötigt eine Investition von 7-8 Mrd. US-Dollar. Der Abbauort könnte Kohlekraftwerke mit einer Leistung von bis zu 5.000 MW versorgen.

Das saudische Unternehmen arbeitet auch an gasbetriebenen Kraftwerken mit einer Leistung von 800 MW in Kirikkale in Zentralanatolien.
Die Türkei möchte mit ihrer Rückkehr zu einheimischen fossilen und erneuerbaren Ressourcen ihre Abhängigkeit von kostspieligen importierten Brennstoffen reduzieren.
Das Land möchte bis 2023 eine installierte Kapazität von 120.000 MW erreichen – knapp das Doppelte ihrer heutigen 60.000 MW.

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