E.on hat mehr türkische als deutsche Kunden

eonDer Rückzug des größten deutschen Energiekonzerns E.on aus seinem Heimatmarkt beschleunigt sich: Inzwischen hat der Düsseldorfer Versorger mehr Kunden in der Türkei als in Deutschland. Für Deutschlands größten Energiekonzern E.on wird der Heimatmarkt immer unbedeutender. Wie der Düsseldorfer Konzern bei der Vorlage seiner Quartalsergebnisse mitteilte, hat E.on jetzt mehr Kunden in der Türkei als in Deutschland.

“Im stark wachsenden Energiemarkt Türkei hat Enerjisa, das Joint Venture mit Sabanci, die Übernahme der Regionalversorger Ayedas und Toroslar erfolgreich abgeschlossen und versorgt jetzt rund 9 Millionen Kunden, mehr als in jedem anderen E.on-Markt”, heißt es in der Mitteilung zur den Neunmonatszahlen.

Auf Nachfrage der “Welt” bestätigte ein E.on-Sprecher: “In Deutschland haben wir rund sechs Millionen Kunden.”

Konzernchef Johannes Teyssen hat dem Konzern eine Internationalisierung verordnet: Wachstumsinvestitionen werden jetzt vor allem in Schwellenländern mit schnell wachsender Stromnachfrage getätigt, dazu gehören neben der Türkei auch Russland und Brasilien. Im Bereich Windenergie investiert E.on darüber hinaus stark in den USA.

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