Türkei – Bald könnten der DB Bedienstete abgeworben werden …

lokDie Türkei, die ihre Jahre des staatlichen Eisenbahn- monopols beendet, bereitet sich auf den Empfang ausländischer Unternehmen vor, deren Spektrum von Herstellern bis Betreibern reicht. Die vor kurzem stattgefundene Öffnung der Eisenbahn für den Privatsektor hat die Aufmerksamkeit der Riesen der globalen Bahnbranche auf die Türkei und deren schnell wachsendes Eisenbahnnetz gelenkt.

Branchenschwergewichte wie die Deutsche Bahn, SNCF, Thales, Thalys, Mitsubishi und Hyundai Rotem werden voraussichtlich eine Teilnahme im viel versprechenden türkischen Eisenbahnverkehrsmarkt in Erwägung ziehen. Dieser sieht den ersten privaten Zugbetrieb bereits für 2014 vor, wobei zu Beginn die Teilnahme des Privatsektors auf den Frachtverkehr beschränkt sein wird. Die Beförderung von Passagieren auf privat gebauten und betriebenen Zügen wird 2018 beginnen.
„Wir beobachten die Chancen in der Türkei ganz genau und folgen den neusten Entwicklungen dort,“ sagte der Sprecher der Deutschen Bahn, Heiner Spannuth. Der deutsche Zugbetreiber ist seit 1995 offizieller Partner der türkischen Arkas Holding.
Die südkoreanische Hyundai-Rotem und die japanische Mitsubishi, beides Zulieferer für die Nahverkehrsnetze der türkischen Hauptstadt Istanbul, beobachten den kommenden Boom auch ganz genau.

Aus Europa haben die französische Thales und die SNCF sowie der deutsch-französisch-belgische Bahnbetreiber Thalys ebenfalls Interesse an den Bahnprojekten der Türkei gemeldet.

In den nächsten 10 Jahren werden bedeutende Investitionen in das türkische Nahverkehrsnetz stattfinden, die die Länge des Netzes auf 26 000 km erhöhen und von den heutigen 12 000 km beinahe verdoppeln werden. Dabei werden Hochgeschwindigkeitslinien ungefähr 10 000 km ausmachen.

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