Hauptbahnhof Türkei

lokGlobalrailnews.com – Während Afrika, Lateinamerika und der Nahe Osten bis 2022 die Verdopplung ihrer Schienennetze vorsehen, ist die Türkei am besten positioniert dazu, die Heimat der internationalen Eisenbahnherstellung zu werden.
Laut einer Marktforschung von Frost & Sullivan wird Afrika in den nächsten Jahren das größte Wachstum im Eisenbahnzuliefermarkt beobachten, da wichtige Regionen eine relativ politische Stabilität erfahren.

Dennoch gilt die Türkei als größter potenzieller Gewinner, da ihre Lage wahrscheinlich für Zulieferungsprojekte in Nordafrika, den Nahen Osten und Europa sehr gefragt sein wird.

Der Bericht fand auch heraus, dass trotz der Tatsache, dass Fracht- und Passagieraufkommen im Fernverkehr nach dem Wirtschaftsabschwung wieder auf Normalstände zurückgefunden haben, die Investitionen im Eisenbahnbereich ‚aufgrund der anhaltenden Schuldenkrise eingeschränkt blieben’.

Die Türkei, die stark in ihre eigene Bahninfrastruktur investiert, wird die Länge des landesweiten Eisenbahnnetzes auf 26 000 Kilometer ausdehnen, das heißt die heutigen 12 000 Kilometer mehr als verdoppeln. Das türkische Parlament hat letzten April ein Gesetz verabschiedet, das dem Staatsmonopol der Eisenbahn des Landes ein Ende setzte und privaten Unternehmen das Recht überträgt, Eisenbahnlinien für den Fracht- und Personenverkehr zu bauen und zu verwalten.

Die Verkehrsabteilung von General Electric (GE), eine der ersten multinationalen Firmen, die das Potenzial der Türkei in dieser Hinsicht erkannt hatte, investierte 150 Mio. US-Dollar in das Land, um die Lokomotivreihe Powerhaul in Zusammenarbeit mit dem türkischen Unternehmen Locomotive and Engine Industry Corporation (TULOMSAS) in Eskisehir im Zentrum der Türkei, für den Binnen- und den Exportmarkt herzustellen.

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