Türkei – Als deutscher Dienstleister haben Sie schlechte Karten, wenn …

madeingermanyEuropa, besonders Deutschland, verdient gut an der Türkei. “Made in Germany” ist der Renner. Jetzt und schon immer gewesen. Nur, was ist wenn Sie Dienstleister sind und Ihre Dienste, z.B. Ingenieurs-, IT-Leistungen, Beratung u.a. an türkische Unternehmen verkaufen wollen.

Da empfehle ich Ihnen ein türkisches Unternehmen zu gründen. Schon wieder ist mein Lieblingswort “Quellensteuer” im Spiel. Ein türkisches Unternehmen, welches keine Waren sondern Dienstleistungen aus dem Ausland einkauft, zahlt auf den Rechnungsbetrag nicht nur die Einfuhrumsatzsteuer sondern zusätzlich 20% Quellensteuer.

Es kann passieren, dass Sie den angebotenen Preis Ihres türkischen Konkurrenten kennen oder vermuten. Im harten Kampf um den Auftrag bieten Sie Ihre Dienstleistung zum selben Preis an. Was Sie nicht wissen ist, dass Sie auch in diesem Fall 20% teurer und folglich aus dem Rennen sind.

Deshalb gut überlegen. Wenn Sie Chancen für zukünftige Geschäfte mit der Türkei sehen, dann besser ein türkisches Unternehmen gründen und den 20% Nachteil durch die Quellensteuer eliminieren. Gute Geschäfte wünsche ich !

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