Schöne Dinge passieren in der Türkei

Schöne Dinge passieren in der Türkei. Zum einen weiss man seit Anfang Juni, dass 50% nicht gleich 100% sind. Das Diktatur sich genauso mit ‘D’ schreibt, wie die Demokratie und das die türkische Wirtschaft so stabil ist, wie noch nie zuvor.

Früher reichte die Nacht zwischen zwei Tagen und die türkische Wirtschaft fiel um Jahre zurück. Jede kleine Wirtschaftskrise löste einen Erdrutsch aus. Am darauffolgendem Montag nach den Gezi Park Demos schrumpften die Papiere an der Börse Istanbul, innerhalb von einigen Stunden, um satte 25 Mrd. Euro.

In früheren Jahren würden wir 10-15 Jahre zurückgehen und wieder von Vorne anfangen. Siehe da, die Schäden sind diesesmal kaum anzumerken. Sicher gibt es sie hier und da aber nur vermutet. Noch hat man sie nicht gespürt. Früher undenkbar.

Wenn jetzt die Menschrechte, die freie Meinungsäußerung, die Rechtssprechung, die Demokratie, der Umweltschutz u.v.a.m. noch stimmen würden, wäre alles viel zu schön um wahr zu sein.

Dennoch, die Wirtschaft sitzt auf festen Sockeln und hat ein Riesenerdbeben ausgehalten. Jetzt noch die restlichen 20-30 Punkte abarbeiten, die nicht in Ordnung sind und wir sind wer.

Ich möchte aber noch eines unterstreichen. Das die türkische Wirtschaft weiterkommt ist niemandem zuzuschreiben. Es ist einfach die Eigendynamik, die das Land, durch eine eindeutige Mehrheit und dadurch bedingte Ruhe in der Politik (früher versuchte man die Türkei mit 4-10 Parteien zu regieren ) entwickelt hat. Für das Weiterkommen machen wir nicht viel. Dafür sind wir einfach zu bequem.  Es sind solche Kapazitäten noch da, trotz der extremen Vetternwirtschaft der Regierung, das das Land noch in andere Höhen stoßen wird.

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