Windenergie Türkei – Hat man noch Rückenwind, wenn man 18 Monate für die …

windenergieHat man noch Rückenwind, wenn man 18 Monate für die Genehmigungen braucht ?

Die Sättigung des Energiemarktes in Europa lenkt die Europäer Richtung Türkei. Ausser RWE und E.ON haben noch viele andere Unternehmen sich entweder türkische Partner gesucht oder sind selber auf dem lukrativem Markt präsent. Dieses sind zumeist Unternehmen aus D, DK, E, I, USA und GB. Diese Unternehmen tasten sich zumeist mit Verbindungsbüros an den Markt und gründen im zweiten Schritt Kapitalgesellschaften nach türk. Recht.

Besonders die Windenergie macht große Sprünge. Die Türkei hat 25-30 % mehr Windenergiepotential als Europa. Derzeit werden 2.400 MW Energie mit Windkraftanlagen produziert. 600 MW sind im Bau befindlich und sollen demnächst Strom produzieren.

Der Präsident des Windenergieverbandes der Türkei Ataseven sagte, dass bis 2023 die Windkraftanlagen mit einer Kapazität von 20.000 MW im Betrieb sein sollen. Um dieses Ziel zu erreichen müssen im Jahr durchschnittlich 1.800 MW Kapazitäten hinzukommen.  Ataseven sagte weiter, dass der Energiebedarf der Türkei um 7-8% steigt. Dabei würden aber die Investitionen in diesem Bereich nur um 3-4% steigen. Türkei hätte eine Windenergiepotential von 48.000 MW.

Die letzten neu geschaffenen Rahmenbedingungen im Windenergiebereich hätten die Investitionen angekurbelt, jedoch müsse eine Windenergieindustrie geschaffen werden.

Auf der einen Seite wird die Windenergie gefördert. Nur soll das nicht darüber hinweg täuschen, dass man für die nötigen Genehmigungen 18 Monate braucht und in dieser Zeit 14-18 Behörden besuchen muss.

 

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