Standort Türkei – Die Brücke zwischen Asien und Europa ist gut frequentiert

Gulf News – Die Türkei, die sich stolz als Brücke zwischen Asien und Europa sieht, lockt mit Erfolg Staatsangehörige aus den Golfstaaten in ihren Immobiliensektor.
Letztes Jahr änderte das Land seine Gesetzgebung, um Immobilieninvestitionen für Bewohner der Golfländer zu vereinfachen. Die neuen Gesetze erlauben ihnen den Kauf von Immobilien mit einem Reisepass und bieten ausländischen Investoren und ihren Familien eine Aufenthaltsgenehmigung von einem Jahr an.
In den letzten acht Monaten wurden rund 2.000 Einheiten an Investoren aus der Golfregion verkauft.

„Ausländische Investitionen sind für jedes Land wichtig, zum einen für die Diversifizierung des Investorenstamms und zum anderen für die Öffnung [Ihrer Wirtschaft]“, sagt Ahmet Kayhan, Geschäftsführer von Reidin.com, einer Immobilieninformationsfirma, die sich auf Schwellenländer konzentriert. 

Im Fall der Türkei, die gegenwärtig ein Bilanzdefizit aufweist, würde eine Wirtschaftsöffnung den Zufluss von ausländischen Devisen bedeuten, die für das weitere Wachstum der Türkei erforderlich sind, gab er in einem Interview mit Gulf News an.

Die türkische Immobilienbranche ist bereits sehr dynamisch, dank der „starken lokalen Nachfrage, dem großen Interesse und dem [hohen] Anteil an jungen Menschen unter 35 Jahren in einem Land mit einer Bevölkerungszahl von knapp 75 Millionen“, meint Kayhan.

Die türkische Wirtschaft wuchs 2011 mit der zweitschnellsten Wachstumsrate von 8,5 Prozent, während die Daten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zeigen, dass die türkische Wirtschaft mit einer Wachstumsrate von 5,7 Prozent für den Zeitraum 2011-2017 das am schnellsten wachsende Mitglied des Blocks sein wird.

Die gleichen Presseberichte geben an, dass das BIP (Bruttoinlandsprodukt) pro Kopf von zurzeit unter 11.000 US-Dollar bis 2016 auf mehr als 14.500 US-Dollar ansteigen wird.

Die Türkei ist zusammen mit Brasilien, China, Indien, Russland, Mexiko, Indonesien und Korea eine der acht Wachstumsmärkte der Welt, sagte Kayhan.

„Man geht davon aus, dass diese acht Länder bis 2050 knapp 46 Prozent der Weltwirtschaft produzieren werden“, sagte er.

Der Immobiliensektor wird voraussichtlich in den nächsten paar Jahren schnell wachsen, während die Immobilienwerte stärker als im Rest der Welt ansteigen werden,“ meinte Kayhan weiter.

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