Türkische Tochter soll russische Mutter in Deutschland voranbringen

Die Sberbank Russlands will über ihre türkische Tochter, die Denizbank, ihr Engagement in Deutschland ausweiten, wie der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Sberbank, Sergej Gorkow, am Mittwoch in Moskau bei einem kurzen Pressegespräch sagte.
Ihm zufolge ist die Sberbank faktisch schon in Deutschland präsent, denn die Denizbank, die zur internationalen Gruppe Sberbank gehört, hat eine Filiale in Frankfurt am Main.
Die Denizbank bietet in Deutschland zwei Arten von Dienstleistungen an – Bankgeschäfte über größere Entfernungen (direct banking) und Geldüberweisungen in die Türkei.
„Wir wollen uns überlegen, wie wir die Tätigkeit (der Denizbank) in Deutschland ausbauen können“, so Gorkow. Auf die Frage, auf welche Weise die Sberbank ihre Pläne umsetzen wolle, sagte der Manager: „Wir sind noch nicht bereit, Näheres mitzuteilen.“ Die Sberbank habe einen Integrationsplan und prüfe derzeit unterschiedliche Möglichkeiten und werde höchstwahrscheinlich im kommenden Jahr ihre Pläne bekannt geben, sagte der Banker.
Die Sberbank hatte der Gruppe Dexia für einen 99,85-Prozent-Anteil an der Denizbank 2,79 Milliarden Euro gezahlt und sich verpflichtet, noch weitere bis zu 188 Millionen Euro zu zahlen. Das Kaufgeschäft wurde im September 2012 abgeschlossen.

http://de.rian.ru/business/20121128/265028466.html

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