Die in Nordafrika taetigen türk. Unternehmen in Schwierigkeiten

Staatsminister Zafer Caglayan hat über die getroffenen Maßnahmen für die bedeutenden Märkte der Türkei, Libyen, Ägypten und Tunesien informiert. Caglayan rief die Exporteure zu mehr Vorsicht auf und kündigte Maßnahmen für türkische Unternehmer und Arbeiter in Libyen an. Staatsminister Zafer Caglayan und der Präsident der türkischen Kammern- und Börsenunion (TOBB) Rıfat Hisarcıklıoglu erörterten auf der ‚Konferenz zur Lage in Nordafrika, im Nahen Osten und in den Golfstaaten’ die aktuelle Situation. Caglayan kündigte Unterstützung zur Förderung der Versicherung von Arbeitnehmern an und ermahnte die Unternehmer bezüglich ihrer Verpflichtungen. Den türkischen Arbeitern, die aus Libyen zurückkamen, stellte Caglayan Lohn und Berufsausbildung in Aussicht. Für Unternehmer in Libyen stellte Caglayan Krediterleichterung in Aussicht.

ARD : Ich denke, jetzt noch zur Vorsicht zu mahnen ist fast nicht mehr nötig. Ich kenne viele Zulieferer, die z.B. in Libyen taetige Bauunternehmen mit Baumaterial beliefert haben. Die Rechnungsstellung war an die türk. Zentrale des Bauunternehmens. Folglich sind die Zulieferer auf der sicheren Seite, denkt man. Lange nicht ! Im konkreten Fall hat ein Bekannter von mir 6 Mio. Euro von einem grossen Baukonzern zu bekommen. Das Geld könnte er eintreiben und erhalten. Er hat aber 30 Mio. Euro Geschaeftsrahmen mit seinem Schuldner. Soll er ihn ganz verlieren ? Eher nicht. So geht die Kette der Libyen-Leidenden unendlich weiter.

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