Der “Gipfel der Staatschefs des Wandels” ist in Istanbul zu Ende gegangen.

Der von der Universität Istanbul und der Stiftung zur Erforschung der türkischen Zukunft gemeinsam veranstaltete “Gipfel der Staatschefs des Wandels” ist in Istanbul zu Ende gegangen. Auch die Türkische Rundfunk- und Fernsehanstalt TRT war eine von den Sponsoren dieser Veranstaltung. Der Gipfel endete mit einer Sitzung, an der auch der ehemalige UN-Generalsekretär Kofi Annan teilnahm. Annan bewertete die Entwicklungen im Nahen Osten sowie in Nordafrika und unterstrich dabei, dass die Völker in diesen Regionen Freiheit und Demokratie fordern würden.

Die Abschlussrede des Gipfels wurde von Staatsminister und Vizepremier Bülent Arinc gehalten. Arinc vermerkte in seiner Rede, Ziel der Türkei sei es, die Fähigkeiten der Demokratie zu erhöhen. Zudem die Menschenrechte und die Freiheit der Menschen zu verteidigen. Die Mehrheit der Menschen in der Türkei seien Muslime, gleichzeitig basiere das Land auf demokratischen, laizistischen und sozialen Werten und sei zudem ein Rechtsstaat.Diese Werte würden nicht aufeinanderprallen, sondern ganz im Gegenteil die Türkei noch mehr stärken.

Unterdessen wurde am letzten Tag des Gipfels der Staatsmänner des Wandels der globale Wandel, die regionale Sicherheit sowie die Wirtschaft erörtert. Staatsminister und Chefunterhändler Egemen Bagis seinerseits nahm Bezug auf den jüngsten Türkei-Bericht des Europaparlaments und vermerkte, anstatt mit verzerrten Berichten einige Entwicklungen der Türkei falsch wiederzuspiegeln, sei es notwendig, die eigenen Verzerrungen in Ordnung zu bringen.

In einer weiteren Sitzung an der auch Finanzminister Mehmet Simsek teilnahm, wurde über die Zukunft der globalen Wirtschaft diskutiert. Simsek wies daraufhin, dass nach dem heftigen Erdbeben in Japan und dem darauffolgenden Nuklearrisiko, die Nachfrage nach Erdgas erheblich steigen könne.

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