Wir können den Wind nicht aendern, aber die Segel anders setzen. Aristoteles

Unlaengst haben wieder 40.000, zumeist sehr gut ausgebildete Euro-Türken sich gen Türkei auf dem Weg gemacht und sind in das Land ihrer Eltern zurückgekehrt. Das “warum” hat viele Gründe, die auch Ihnen bekannt sind. So blutet Deutschland, was die Fachkraefte angeht, noch schneller aus als gedacht. Waehrend man schwerlich Menschen zum arbeiten nach Deutschland bewegen kann, geht bereits vorhandenes Potential in Scharen laufen.

Wenn man nicht versucht diese im Land zu halten, dann könnten die Unternehmer die Chance nutzen, diesen zu folgen. Türkei (Das China Europas) ist dafür praedestiniert.

Alles was in D fehlt gibt es hier in Übermass und umgekehrt genauso. Türkei bietet junge Bevölkerung (60% unter 30 Jahre), Fachkraefte und günstige Löhne (weil nicht EU). Den eigentlich Vorteil übersieht man gaenzlich, naemlich die Deutschsprachler. Nirgendwo gibt es ausserhalb von D, A und CH soviele davon.

Türkei fehlen Technologie, Know-how, Patente, Lizenzen, Export-Verbindungen/Strategien und “Made in Germany”. Das letztere wird in starkem Umfang importiert. Der Handelsvolumen beider Laender lag in 2010 bei 20 Mrd. Euro.

Meine Idee nehmen sehr viele deutsche Unternehmen an. 4.000 davon gibt es bereits am Markt. Die Naehe zu den immer interessanter werdenden östlicheren Maerkten und vor allem die Naehe zur EU (1-3 LKW Tage oder 1-3 Stunden per Air-Cargo) sind Argumente, die nicht wegzuradieren sind.

Auch wenn die deutschen Medien, traditionell immer ein Haar in der Suppe finden müssen, so sind diese kaum von Bedeutung, wenn es um die Wirtschaft geht.

Das auslaendische Kapital und die Unternehmen sind in den zurückliegenden Krisenjahren, in ihrem Handeln, nie tangiert worden.

Foto : Aristoteles 😉

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