Vom Zeitalter des Kapitalismus in das Zeitalter des Talentismus.

Das neunte Jahr in Folge als wettbewerbsfähigste Land dazustehen, ist schon etwas Einmaliges. Da scheint wirklich alles zu passen.

Das World Economic Forum (WEF) hat in der Ausgabe für 2017/2018 des Global Competitiveness Report, die Schweiz abermals ganz oben bestätigt. Der Schweiz folgen die USA und Singapur.

Jetzt sage ich Euch warum die Schweiz vorneweg geht: Hier stimmt die Innovationskraft, hier gibt es ein starkes Bildungssystem und einen flexiblen Arbeitsmarkt. Für mein Empfinden ist der Arbeitsmarkt sehr flexibel, was heißen soll, dass die Fluktuation bei den Mitarbeitern enorm hoch ist.

In dem Report wurden die Länder auf deren Fähigkeit, auf nachhaltige Weise zu wachsen, bewertet. Die Schweiz schneidet bei allen Kategorien am besten ab. Deutschland ist, fast gleichauf mit den Niederlanden, auf dem 5. Platz. Türkei landet auf Platz 52 und lässt Länder wie; Vietnam, Ruanda, Ungarn, Jordanien, Ghana, Mali etc. hinter sich.

Laut Klaus Schwab, dem Gründer und Vorstandsvorsitzenden des WEF, wird die Wettbewerbsfähigkeit immer stärker durch die Innovationsfähigkeit eines Landes definiert. «Talente werden zunehmend wichtiger als Kapital und daher befindet sich die Welt im Übergang vom Zeitalter des Kapitalismus in das Zeitalter des Talentismus. Länder, die sich auf die vierte industrielle Revolution vorbereiten und gleichzeitig ihre politischen, ökonomischen und sozialen Systeme stärken, werden die Gewinner des zukünftigen Wettlaufs um die Wettbewerbsfähigkeit sein», so seine Schlussfolgerung. (aus Switzerland Global Enterprise).

Die Schweiz scheint gut vorbereitet zu sein, da sie unter den Ländern auch einen Spitzenplatz im Wettbewerb um die klügsten Köpfe in einem globalen Markt einnimmt. Dies sind die Ergebnisse des Global Talent Competitive Index (GTCI), der Anfang des Jahres von INSEAD herausgegeben wurde.

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