Türkei-Projekt: Amerikaner, Japaner und Chinesen sind sich einig

Ein Japaner, ein Amerikaner und ein Chinese saßen im Zug. Der Japaner sagt, dass in Japan sie sehr fortschrittlich sind, wenn es um …

So fangen die meisten Witze an, aber das hier ist Todernst. Es geht um ein Atomkraftwerk.

2012 hatte schon Toshiba Interesse am Bau des dritten türkischen Atomkraftwerkes bekundet. Dabei muss man erwähnen, dass die ersten zwei AKW’s nur auf dem Papier existieren und die Projekte kaum weiterkommen.

2014 bekundeten die Chinesen ihr Interesse an und nun ist auch Amerika dabei. Westinghouse CEO Danny Roderick sagte, dass sie an den 20 Mrd. USD Projekt ebenfalls interessiert seien.

Die drei Nationen bzw. die AKW Technologieanbieter aus diesen Ländern, kamen am letzten Wochenende zusammen und einigten sich darauf, das Projekt gemeinsam anzugehen.

Toshiba, Westinghouse und State Power Investment Corp. SPIC aus China werden, laut japanischen Medien, gemeinsame Sache machen. Das Vorhaben soll einen Volumen von 17 Mrd. USD haben. Die AKW soll 4 Reaktoren haben und der Kategorie der 3. Generation zugehören.

Während Toshiba und Westinghouse jedem ein Begriff ist, hier einige Daten zu den Chinesen: SPIC ist in 36 Ländern aktiv und besitzt Energieunternehmen mit 107 GW Kapazität. Das Vermögen des Unternehmens, mit 140.000 Mitarbeitern, beläuft sich auf 116 Mrd. USD.

In diesem Atom-Konsortium sollen die Chinesen bei der Finanzierung eine Hauptrolle spielen.

Share