Statt mit Boeing kommen sie mit Kentucky Fried Chicken daher

Iran rückt näher an den Westen und verbirgt für die Türkei Chancen, wie auch Risiken.

kfc40 Jahre nach dem Schah von Persien das Land verlassen hatte und der Iran für sich alleine nur existierte, werden die Anzeichen der Annäherung zum Westen immer deutlicher.

Der Iran, so scheint es, muss gehofft haben, dass der Atom-Deal zustande kommt und man sich dem Westen annähern kann.

Das Land blüht auf. Der Handel mit dem Ausland kennt keine Grenzen. Jetzt wird bekannt, dass „Kentucky Fried Chicken“ am 10. Mai sogar die Genehmigung bekam, in Iran Filialen zu eröffnen. „Halal KFC“ sollen die Filialen heißen. Burger King erschien auf einer früheren Bekanntmachung als eines der möglichen ausl. Fast-Food Ketten auf dem iranischen Markt.

 

 

Ayatollah Ali Hamaney und seine Mannen wünschen sich besonders die europ. Unternehmen im Lande. Die Gegner wollen besonders die US Unternehmen nicht. Unlängst hieß es aus der Opposition, dass sie gedacht hätten, dass die Amis Boeing im Lande produzieren wollten, aber jetzt würden sie zuerst mit McDonalds daher kommen.

36 Jahre nach dem der Schah aus dem Lande vertrieben wurde, wird jetzt der Aufbau des Iran in Angriff genommen. Dabei profitieren die türkischen Unternehmen davon, trotz der geographischen Vorteile, leider nicht im erforderlichen Maße. Die Türkei muss die Chance am Schopf packen. Denn kommt die Iran mal selber in Fahrt und das dauert nicht lange, steht sie im direkten Konkurrenz zur Türkei. Die Stahl- und Zementindustrie der Türkei leidet jetzt schon an der Konkurrenz des Iran. Für diese energiefressenden Industrien hat Iran das entsprechende Erdöl und kann mit Tiefstpreisen aufwarten.

 

Share